Live-Berichte von der Celebrity Solstice auf dem Weg von Auckland nach Fremantle

Sonntag, 23. Februar 2014

Gestern Abend sind wir nach einem sehr „langen“ Tag um 18:40 Uhr im Hotel Tawana angekommen. Der Transfer verlief fast pannenfrei: Haette der Vertreter von Asia World am schriftlich kommunizierten und vereinbarten Ausgang im Flughafen gewartet waeren wir sogar noch etwas frueher im Hotel gewesen… Uebrigens haben wir waehrend diesem 40 min dauernden Transfer nirgends, auch nur ansatzweise, etwas von Protestlern, Chaoten und Wegelagerern festgestellt. Und dies, obwohl die Route ueber die Silom road fuehrte! Es scheint also doch so zu sein wie ich vermutete: Ein gefundenes Fressen fuer Journis und andere Panikmacher, die wieder Gelegenheit haben zu ubertreiben und dem gemeinen Volk Angst und Schrecken einzujagen. Gemaess den Presseberichten muesste ja ganz Bangkok im Chaos ersticken. Wenn ich auf die Strasse vor unserem Hotel schaue ist emsiges Treiben im Gange wie wir dies waehrend all unseren Aufenthalten in Bangkok bisher gesehen haben: Business as usual! :-):-):-):-):-):-):-):-)   Schoenen Sonntag!

 

Freitag, 21. Februar 2014

Vor etwa vier Stunden sind wir im Hotel in Downtown Perth nach einer 1 stuendigen Stop&Go Busfahrt vom Hafen in Fremantle eingetroffen. Die Ausschiffung hat tadellos und sehr schnell funktioniert. Die „Uniformierten“ waren sehr freundlich und haben uns ohne langwieriges ausfragen passieren lassen. Um 7:30 Uhr standen eine ganze Menge Taxis bereit. Wir haetten demzufolge ohne Probleme sofort das Hafenareal verlassen koennen ohne, wie ueblich bei einer Busfahrt, eine halbe Stunde auf zwei Langweiler warten zu muessen…
Unser erster Eindruck von Perth ist beeindruckend: Trotz seiner Groesse aussergewoehnlich sauber, aufgeraeumt und sehr viel gruene Parklandschaften in den von uns bisher gesehenen Stadtteilen. Unsere Unterkunft fuer eine Nacht ist am einen Ende der groessten Shopping Strasse. Unglaublich viele Leute ueber Mittag auf dieser sehr breiten und fuer Fussgaenger reservierten „Bahnhofstrasse“….
Das Wetter koennte schoener nicht sein: Wolkenloser Himmel und 33 Grad C :-):-):-):-):-)
Nun gibt’s noch einen der Aussentemperatur angemessenen Tenuewechsel und dann werden wir den Nachmittag noch zum Entdecken von Perth am Swanriver nutzen. Morgen Samstag gibts sehr frueh Tagwache da unser Flug nach Singapore/Bangkok bereits um 6:30 Uhr abheben sollte.
Schoenes Wochenende!

 

Mittwoch, 19. Februar 2014

Guten Tag
Heute waren wir wie angekuendigt in Esperance im Suedwesten Australiens. Um 7:30 Uhr ging das Schiff etwa 2.5 km von der Kueste entfernt vor Anker. Heute wurde das Tendern zur langen Warterei: Bis wir endlich festen Boden unter unseren Fuessen vergingen ab Ticketbezug  fast 2 Stunden da offensichtlich die Crew nicht mit einem so grossen Ansturm auf die insgesamt 6 Tenderboote gerechnet hatte und nur einen Steg Mittschiffs eroeffnet hatten(Kunstststueck nach zwei langweiligen Seetagen 🙂 ). . . Esperance ist ein kleines Provinzkaff mit ca. 10’000 Einwohnern die ausser von Kreuzfahrtpassagieren kaum von anderen Touristen besucht wird. Wir haben dem Dorfmuseum mit alten Erinnerungsstuecken aus der Pionierzeit und Ueberresten des im Juli 1979 vergluehten und abgestuerzten „SKYLAB“ einen Besuch abgestattet, haben uns in einem Allerweltsladen mit Souvenirs eingedeckt (u.A. einem Hut aus echtem Kaenguruhleder!) und haben vergeblich nach Restaurants mit WiFi Internet Zugang gesucht. (Damit wuerde ich sofort ein Geschaeft eroeffnen!). Was blieb uns anderes uebrig als uns am Pier wieder in die Tenderwarteschlange einzureihen? Um 13:30 Uhr waren wir wieder zurueck auf der SOLSTICE wo wir uns noch rechtzeitig mit einem kleinen Lunch auf Deck 14 verpflegen konnten.
Heute Abend um 17 Uhr wird der Anker gelichtet und danach gehts auf die letzte Teilstrecke zum Endziel unserer Kreuzfahrt 2014 in Fremantle/Perth.
Mein letzter Bericht folgt am Freitag nach dem Transfer vom Hafen ins Hotel Swedish Maiden in Perth.

 

Montag, 17. Februar 2014

Guten Tag (oder schoenen Abend)!
Aktuell ist der zweite Seetag in Richtung Esperance angebrochen. Die Uhren wurden seit dem Verlassen von Adelaide um 1.5 Std. zurueck gestellt. Noch betraegt die Zeitdifferenz zur MEZ +9 Stunden, ab Freitag in Perth werden es dann (nur) noch 8 Stunden sein, das heisst, dass wir seit Neuseeland ingesamt 4 Zeitzonen bereist haben, was auch einen weiteren Hinweis auf die riesigen Distanzen sein mag.
Gestern war der auf Celebrity Schiffen „uebliche“ Brunch auf dem Tagesprogramm. Ein unglaubliches Gedraenge und Gewusel im Restaurant. Zusaetzlich unzaehlige Fotografen und Videografen, die vor den wunderschoen gestalteten Buffets rumstanden und den Zugang kompliziert haben. Unsere Empfehlung rsp. Erfahrung fuer zukuenftige Brunchanlaesse ist, die erste Stunde abzuwarten und erst nachher dazustossen. Erspart Stress und Aerger und schont zudem die Magennerven!
Noch zwei Bemerkungen zum Schiff Solstice: Wie ich frueher schon bemerkt hatte, wird auf diesem schwimmenden Hotel extremer Aufwand fuer die Pflege des Schiffs getrieben. Es wird ueberall und regelmaessig geputzt, Farbanstriche erneuert usw. usf. –> ein wahres Kontrastprogramm zu dem was wir vor einem Jahr auf der Celebrity Infinity angetroffen hatten. 🙂
Eine Kritik moechte ich denoch anbringen: Sowohl im Theater als auch sonst ueberall wo Mikrophone im Einsatz sind, wird man mit einem unangenehm hohen Schallpegel eingedeckt. Das hat uns u.A. davon abgehalten Showanlaesse im Theater zu besuchen. Oftmals erhaelt man den Eindruck, dass mangelnde Qualitaet mit uebertriebener Lautstaerke kompensiert wird! Oder hat es zwischenzeitlich soviele durch Discomusik Gehoer geschaedigte Pax auf dem Schiff oder hat es mit unserem Lebensalter zu tun? Ich meine nicht, denn oft bekommt man den Eindruck, man befaende sich inmitten der Geriatrieabteilung einer grossen Ami Klinik

Morgen werden wir am vorletzten Etappenort Esperance keine geplanten Ausfluege machen, sondern ad hoc auf eigene Faust etwas unternehmen. On vera! Bis bald…..

Sunset_auf_hoher_See

 

Samstag, 15. Februar 2014

Offensichtlich sind bei meiner letzten email ein paar Fotos im Nirwana haengen geblieben. Deshalb nochmals ein neuer Versuch mit zwei Nachtaufnahmen von der beruehmten Oper in Sydney. Diese Gebaeude wirkt nachts noch viel eindruecklicher als tagsueber…… Einverstanden?

Sydney_Opera_by_Night2Sydney_Opera_by_Night1

 

Freitag, 14. Februar 2014

Bericht aus Melbourne wo wir heute einen etwas stressigen Tagesausflug zu den „12 Aposteln“ an der Kueste etwa 250 km westlich von Melbourne unternommen haben. Wir sind etwa 7 Stunden im Bus gesessen, haben aber eine sehr eindrueckliche Kueste mit ca. 40 Meter hohen Sandsteinkliffs gesehen, vor denen ueber 100 Schiffe ihr Grab gefunden haben sollen. Die Fahrt ueber Land bietet sehr unterschiedliche
Landschaften von eintoeniger brauner Ebene bis zu relativ dichten Eukalyptus Waeldern. Das erstaunlichste fuer uns Europaer war zu sehen, wie die Natur hier auf Busch- und Waldbraende reagiert: Innerhalb von nur 2 Wochen haben die Baeume bereits wieder gruene Triebe und gruenes Laub! Schier unglaublich…FütternMorgen Samstag sind wir wieder auf dem Wasser und am Sonntag machen wir einen Ganztagesausflug von Adelaide in die weltberuehmten und besten Weingebiete Australiens, ins Barroso Valley.
Schoenes Wochenende!

 

Sonntag, 9. Februar 2014

Tasmanisches_Meer

Das beruechgtigte tasmanische Meer ist heute mehr oder weniger flach und ruhig. Ausser einer schwachen Duenung ist von hoher See nichts zu merken! Gestern genossen wir Kaiserwetter in den Fijorden auf der Suedwestseite der Suedinsel Neuseelands. Gemaess Besatzung und neuseelaendischem Guide treffe man solch wolkenloses Wetter an 1-2 Tagen pro Sommersaison an. Wir hatten demzufolge ausserordentliches Wetterglueck. Am Tag zuvor in Dunedin bzw. der Otagabay war’s den ganzen Tag bedeckt aber trocken und relativ kuehl bei knapp 20 Grad.

Heute und morgen sind wir auf See Richtung Sydney unterwegs. Vor ein paar Minuten konnten wir von unserer Kabine einen Begleittross von Delfinen beobachten.
Ankunft ist am Mittwochmorgen und die Anlegestelle sei gegenueber dem weltberuehmten Opernhaus. Der naechste Bericht folgt dann aus Aussiland. Cheers!

Vor einer halben Stunde sind wir bei wunderschoenem, wolkenlosen Sommerwetter in den Duskysound zum cruisen eingelaufen. Eine bezaubernde Landschaft die unweigerlich an Patagonien in Suedamerika erinnert ode an die Fijordlandschaft in Norwegen. Zum Schiff können wir mit ein paar kleinen Ausnahmen eigentlich nur Positives berichten :-):-):-) . Das Essen ist nicht Luxus aber au einem sehr hohen Niveau. Auch der Zustand des Schiffs ist tadellos. Das einzige was stoert ist die Tatsache, dass es zu viele unkultivierte Amis hat und die Schikanen (genannt Securitychecks) werden zunehmend schikanoeser. Trotzdem bisher eine unvergesslich schoene Reise mit ausserordentlichen Naturerlebnissen.

 

Samstag, 8. Februar 2014

– Aktuelles aus Dunedin in Downunder –

Heute haben wir neben riesigen Beigen aus Holzstaemmen in Port Chalmers angelegt. Die zugehoerige Stadt heisst ausgesprochen „Duenedin“ und ist gaelisch fuer Edinburgh in Schottland. Die Stadt beherbergt alles in Allem etwa 160’000 Einwohner und sei urspruenglich die groesste Stadt Neuseelands gewesen. Der schottische Einfluss ist nicht zu uebersehen; vor dem Auslaufen heute Abend hat eine Musik-Kappelle in Schottentracht ( Kilt etc.) ein paar Stuecke zum Besten gegeben.

Wir haben heute einen Ausflug in der Otaga Bay mit einem abschliessenden Besuch in einem von Bauern vor ca.  20 Jahren gegruendeten Refugium fuer Gelbaugenpinguine gemacht. Diese auf ausschliesslich privater Basis finanzierte Initiative lebt ganz ohne staatliche Subventionen und alleine von Einnahmen von Touristen! (Die CH Agrarbuerokratie koennte sich in Neuseeland einigen Anschauungsuntericht nehmen wie’s auch ohne Buerokratie und Subventionen funktioniert, wenn man die initiativen Bauern machen laesst und nicht andauernd mit neuen Vorschriften eindeckt). Am Ende der Otaga Bay haben wir die Nistplaetze des groessten flugfaehigen Vogels gesehen, dem Royal Albatros. Der erreicht eine Koerperlaenge von ueber einem Meter und seine Fluegelspannweite betraegt bis zu 3.5 Meter! Der fliege waehrend seinem 40 Jahre dauernden Leben geschaetzte 4 Mio Kilometer. Ein majestaetischer Anblick wenn man diesen Segelflieger in der Luft beobachten kann.

Morgen und uebermorgen „cruisen“ wir durch die sehenwuerdigen Fijorde der Suedseealpen (einige bezeichnen es auch als die „Schweiz der Suedsee“). On vera….
Schoene Sunntig und bis bald.

 

Freitag, 7. Februar 2014

Entgegen der letzten Nachricht hatten wir heute keinen Seetag sondern sind in Akaroa auf der Suedinsel vor Anker gewesen (2 Seetage waren eine Fehlinformation auf dem Schiff-TV!).
Ein 2 stuendiger Ausflug mit einem Katamaran Motorboot hat uns wiederum viel einzigartige Natur gezeigt, u.A. die weltweit nur noch bei Akaroa vorkommenden kleinen Delfine und den kleinsten Pinguin. Auch Seeloewen (mit Fell!) konnten wir in ziemlich grossen Kolonien vom Schiff aus beobachten. Wegen relativ rauher See (Windstärke 6 oder 7) geriet das Tagesprogramm etwas durcheinander: Die Tenderboote waren viel laenger als normal unterwegs. Die Abfahrt heute Abend verspaetet sich um etwa 1 Stunde. Hoffentlich hat das keine Auswirkungen auf die morgige Ankunft in Dunedin, wo wir bereits um 09 Uhr zum naechsten Tagesausflug starten (sollten).

Delfine

Ein von mir heute gemachter Schnappschuss zeigt eine Delphinmutter mit Nachwuchs neben dem fahrenden Boot. Ich hoffe, das Bild gefaellt und macht etwas „gluschtig“, dies selber auch mal in Natura zu sehen.

 

Donnerstag, 6. Februar 2014

Heute hatten wir ein Gespraech mit der „internationalen Hostess“ Frederica, eine Dame aus Italien, die auch deutsch spricht und offensichtlich versteht. Wir hatten uns heute wie bei den zwei letzten CELEBRITY Cruises gewundert, wieso das deutschsprachige Nachrichtenbulletin de facto nur News aus dem grossen Kanton vermittelt. Ebenso unterhielten wir uns mit ihr ueber die unfaire zeitbasierte Abrechnungsmethode fuer die Internetnutzung. Sie hatte mein Anliegen sofort verstanden und fragte mich nach meiner Lieblingslektuere/Tageszeitung. Wir haben ihr dann unsere NZZ online Zugangsdaten gegeben und vor 5 min wurden uns zwei Pakete mit den Ausdrucken der NZZ von gestern und heute ueberbracht. Via Telefon hat uns Frederica mitgeteilt, dass wir ab sofort jeden Morgen die ganze NZZ Ausgabe ausgedruckt in unsere Kabine geliefert bekommen würden. Wir sind beinahe vom Stuhl gefallen. . . und sind echt positiv ueberrascht. CELEBRITY hat bei uns wieder Pluspunkte gewonnen!

 

Dienstag, 4. Februar 2014

Heute morgen um 7 Uhr sind wir in der „bay of Islands“ vor Paihia vor Anker gegangen. Etwa eine Viertelstunde spaeter sind wir mit dem ersten Tenderboot an Land gebracht und danach mit einem shuttle bus nach Paihia gefahren worden. Um 9 Uhr haben wir den im Internet selbst gebuchten Katamaran Ausflug durch die bay begonnen. Etwa 20 Minuten spaeter sind wir von einem grossen Schwarm Delfinen empfangen und begleitet worden; ein wunderschoenes Erlebnis mit diesen aktuell von Japsen abgeschlachteten Tieren. Einfach unverstaendlich, dass man so intelligente Tiere wegen Riten und angeblicher Tradition einem Gemetzel aussetzen kann.
Am Nordende der bay haben wir ein grosses Loch (The hole in the rock) besichtigt. Wegen relativ rauher See und Tidenhochstand wurde auf die Durchquerung verzichtet. Auf dem Rueckweg nach Paihia wurde auf einer geschuetzten Insel ein knapp einstündiger Halt mit Landgang eingeschaltet. Eine Wohltat, zwischendurch wieder die Beine zu bewegen…. Die bay of islands erinnert in gewisser Weise an die Karibik und/oder an Patagoinien in Suedamerika: Kristallklares, tuerkisblaues Wasser. Ein Paradies fuer Wassersport! Kein Wunder gibts unter den Kiwis den weltweit hoechsten Anteil Bootsbesitzer. Um 13 Uhr sind wir in Paihia mit dem Shuttlebus wider zurueck zur Tenderbootanlegestelle gefahren und anschliessend wieder zurueck auf unser Hotelschiff. Zu letzterem noch ein Kommentar: Wir haetten nie gedacht, dass es im Schiffbau derart markante und augenfaellige Qualitaetsunterschiede gibt!

Celebrity_Solstice

Ein Vergleich zu unserem letzten Schiff, der „Celebrity Infinity“, ist fast wie Tag und Nacht. So ist der Unterschied zwischen „franzoesischem“ und „deutschem“ Schiffbau!

Zum Essen können wir noch nicht viel kommentieren, ausser, dass es der gewohnt hohe Standard ist. Im „Selbstbedienungsrestaurant“ auf Deck 14 gibt es keine klassische Selbstbedienung mehr, hinter jeder Theke steht Personal, das die Essware auf die Teller gibt. Ebenso sind die „Kantinentabletts“ komplett verschwunden! Was geblieben ist und wohl bleiben wird, sind die Amis, welche fundamentale Tischmanieren, wie sie selbst der Durchschnittseuropaer beachtet, komplett vermissen lassen. Von den 2800 pax sind 1700 Amis!

 

Sonntag, 3. Februar 2014

Wir sind auf der SOLSTICE angekommen und haben nach einem etwas chaotischen Einschiffungsprozess mit viel Schlangestehen und viel Buerokratie durch die Kiwis in unserer Kabine angedockt. Als erstes haben wir gleich den Hunger gestillt und danach uns einen ersten Ueberblick ueber diesen „Bananendampfer“ verschafft. Ist ein sehr gut gepflegtes Schiff bei welchem man schon nach einem kurzen Augenschein feststellt, dass es auf einer deutschen Qualitaetswerft gebaut wurde: Nirgends auch nur ein Spuerchen Rost, saubere Schweissraupen ohne Schlackenrueckstaende, alles picobello in Weiss (deshalb „Bananendampfer“). Im Heckbereich auf dem obersten Deck gibt es geschaetzte 500 m2 echten Rasen… Da hat es diesbezueglich auf der INFINITY vor einem Jahr ganz anders ausgesehen. Die oeffenlichen Raeume vermitteln Grosszuegigkeit und man hat kaum das Gefuehl, zwei unter fast 4000 Passagieren zu sein. Was uns Anlass zu erster Kritik gibt ist der Fitnessraum: Bloss zwei Velos, wovon eines gemaess Kommentaren im Internet seit laengerer Zeit „out of order“ ist. Gemaess meiner Nachfrage werde dieses Geraet erst in Miami ersetzt oder repariert und das dauert noch eine ganze Weile!
Alles in allem versprechen die naechsten 18 Tage trotzdem viel Positives.

 

Samstag, 2. Februar 2014

Wir sind wieder einmal beim Packen. Zum Glueck das letzte Mal fuer die naechsten achtzehn Naechte…..
Heute geht’s an Bord der SOLSTICE im Hafen von Auckland.
Gestern haben wir den Zoo besucht, eine eindrueckliche Anlage eingebettet in eine riesige Parklandschaft mit subtropischer Bepflanzung. Wer immer Auckland besucht sollte diesen Zoo nicht verpassen. Zuercher Zoo Masoala x 3!
Werden uns wieder melden, wenn wir an Bord sind. Schoenen Tag bzw. guet Nacht.

 

Freitag, 1. Februar 2014

Gestern haben wir dem 12-Stunden-Jetlag ein Ende bereitet, indem wir einen Tagesausflug auf die unter sehr strengem Naturschutz stehende Insel Tiritiri Matangi im Hauraki Gulf unternommen hatten. Start der Ueberfahrt auf einem schnellen Katamaran war um 9 Uhr von Pier 4 und nach fünf Viertelstunden Fahrt wurden wir vom Chiefranger auf der Insel empfangen und auf Verhaltensweisen bzw. Vorschriften aufmerksam gemacht. Danach gab es eine 8-er Gruppeneinteilung und Zuweisung eines Fuehrers, der uns anschliessend auf einer anstrengenden Tour durch Busch und Wald gelotst und ausfuehrlich ueber die einzigartige Fauna informiert hat. Am Abend gegen fünf Uhr waren wir dann wieder am Ausgangspunkt an Pier 4 zurueck. Danach Rueckmarsch in’s Hotel, etwas frisch machen und wieder zurueck in’s Hafenviertel zum Nachtessen – wieder in’s Hotel zurueck und todmuede ins Bett. Das „Fitbit“ hatte fuer den ganzen Tag 20.4 km Marschdistanz und 60 Stockwerke ueberwundene Hoehendifferenz registriert….
Heute haben mit dem „hop-on hop-off Explore Auckland“ Bus die Stadt und die Umgebung erkundet. Selten haben wir eine so schoene mit so viel Parklandschaft versehene Millionenstadt gesehen! Irgendwie generiert Auckland bei uns Assoziationen zu San Francisco: Huegelig mit teilweise steilen Strassen. Downtown mit Hafen liegt versteckt und kann nur von ueberhoehten Stellen gesehen werden. Bester Orientierungspunkt ist der 320 Meter hohe SKYTOWER, den wir morgen Sonntagabend zum Nachtessen im Drehrestaurant auf 200 Metern Hoehe besuchen werden. Auckland habe weltweit den groessten Anteil an Yacht/Bootsbesitzern unter der Bevoelkerung. Wir haben riesige Marinas mit „Waeldern von Bootsmasten“ gesehen. Koennten uns ohne weiteres vorstellen hier zu leben…. Was sonst noch auffaellt ist das enorm hohe Preisniveau: Ein Eintritt in’s Museum 25 $ = ca. 20 CHF. Ein Tee oder Kaffee zu 5 $. Tagespass fuer den Bus 40 $ usw. usw.
Dass die Schweizer mit der Alinghi vor 12 Jahren den NZ’lern den Americas Cup entfuehrt haben geht denen offensichtlich immer noch an den Zentralnerv, weil dies immer wieder erwaehnt wird, sei es waehrend der Bus- oder Bootsfahrt…

 

Donnerstag, 30. Januar 2014

Unser erstes feedback!
Wir hatten ein super Flug Erlebnis mit Singapore Airlines (SIA) bzw. mit dem A380-800er. Waren noch nie so komfortabel unterwegs, kann SWISS da vielleicht mit der 1. Kl mithalten?? Der Geraeuschpegel ist wie in einer grossen Limousine (71 db!). Zudem ist das Begleitpersonal vorbildlich, freundlich und aufmerksam. Unser Fazit: Wenn Langstreckenflug, dann wenn moeglich nur noch mit dem A380er von SIA. Diese wird nicht ohne Grund immer wieder zur weltbesten Business-Class Airline gekuert.
Bis jetzt hat alles wie am Schnuerchen geklappt. Einzige Kritik bisher verdient die von den Zürchern so grossprahlerisch im Internet beschriebene Panorama Lounge im Terminal E: Ein Ambience wie in der Industriebrache und obendrein ein minimalistisches Angebot! Die Zürcher sollten mal in Singapore schauen, wie man so was macht….. Ist das eine Folge der FFM Zentrale?

Herzliche Gruesse aus Auckland
Hans & Madeleine Zumstein

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