Life Berichte im Telegrammstil direkt von der Seabourn Odyssey unterwegs in Down Under.

Das „Kreuzfahrer Ehepaar“ Yvonne und Ernst Görg verbringt Ihre Feiertage und den Jahreswechsel auf der Seabourn Odyssey in „Ozeanien“. Die Reederei „Seabourn“ gilt als eine, wenn nicht die beste der Welt. „Herrmann-Holidays“ darf im Einverständnis der Autoren, den SMS- und Mailverkehr als Lifebericht veröffentlichen. Die Berichte sind absichtlich locker und im Telegrammstil, teils mit „iPhone“ verfasst. (Redaktion Cruisermag)

Die Lifeberichte werden, vorausgesetzt die Satellitenverbindung funktioniert nach Erhalt laufend angehängt.

Seabourn Odyssey 01.01.13 (2)Di 18.12.2012 Zürich Abflug 10.45 SQ 345

Mi 19.12. Singapore Abflug 09.20 SQ 942

Mi 19.12. Nusa Dua 14.00 Novotel / Denpasar

05.00 Tagwache und nach 26 Std. um 14.00 per Taxi und erledigt im Hotel angekommen , 28° und feucht. Sicherheitskontrollen wie früher mal. Die Koffer sind alle angekommen und in der Rezeption wurden wir unter Swaziland geführt, da ist Sweden ja noch heilig! Nach der Siesta sind wir mit den Moskitos zum Z’Nacht an den Hotelpool. Mitten in der Nacht ein Mordsgewitter, diverse Alarmanlagen fühlten sich angesprochen, aber der Morgen fängt sehr schön an.

Do 20.12. Nusa Dua Novotel

Haben unseren Jetlag noch etwas gepflegt, am Nachmittag sind wir als einzige ca. 500m an unseren Strand gelaufen, alle fahren – auch zu viert auf dem Roller. Zum z’Nacht gabs prima indonesische Spezialitäten.

Tage
an Bord/ Datum/ Aufenthalt/ Ankunft/       Abfahrt/

1  Fr 21.12. Benoa an Bord 14.00                          23.00

Durch einen irren Verkehr, alles fährt durcheinander, per Taxi in den Hafen. Das Einchecken braucht Zeit, alles indonesische Azubis – jeder fängt mal an. Nach dem Lunch war die Kabine bereit, (300 u. 65 sqft) ca. 35 m2 u.8 m2 Balkon. Der erste Eindruck bestätigt sich, wir sind auf dem richtigen Dampfer gelandet. 17.00 war die Notfall-Übung, das Rettungs-boot Nr.3 ist unseres, vier Boote á ca. 120 Pers. für ca. 800 Leute, na ja!

2   Sa 22.12. Gili Trawangan 07.00 T                    16.00 T : Tender / Rettungsboot

Die Insel…. ein Sandhaufen – sändele? – wir bleiben an Bord! Am Abend ist der Capitan‘s Empfang, die meisten Herren sehen aus wie die Oberkellner und die Damen sind soo schön. Wir haben uns das Defilée angeschaut und uns gewundert wie viel einige der Gäste dem Kapitän was zu erzählen hatten. Das Diner ging von Fois Gras über Lobstertail nach Filet Wellington und ich musste vor dem Filet leider passen, die Krawatte muss mir auf den Magen geschlagen sein – vor dem Rotwein!!

3   So 23.12. Komodo Island 10.00 T                       18.00 in den Nationalpark

Sind topfit aufgestanden, nach dem Schminken zum z’Morge ins Colonnade im Deck 8. Dann Schuhe montieren für einen leichten Marsch in Gruppe 2 über ca. 4 Km, doch, zuerst stimmte das, dann regnete es und bald goss es aus Kübeln, kurz, nach der Übung war unterhalb vom Knie alles erdig braun. Leichter Marsch gegen die Strömung, der Weg wurde zum sehr glatten Bachbett – wen es umgehauen hat sage ich jetzt nicht. Und dann, eine Komodo Dragon Dame lag faul unter einem Baum, ihr war vom warmen Regen doch zu kalt. Vor lauter Begeisterung nahm meine Frau eine Abkürzung mit Blick auf den Boden und übersah, dass der Baum voller Ameisennester war, wir haben sie dann von den Tierchen wieder befreit. Später sprang ein Joungster – Dragon vom Baum (mal zwei – mal vier Jahre alt – je nach Ranger) und belästigte den Unsrigen. Gegen Ende der Tour lagen da noch zwei Warane, ca. 3m lang, am Verdauen oder ausruhen.  Der Chef war von den vier Gruppen á 20 Leuten irritiert, der Speichel lief ihm schon über die Lippen. Eindrucksvolle Biester. In der vierten Gruppe waren sie dann viel aufsässiger und wurden von den Rangern auf den Pfad der Tugend geschoben, mit ca. 3m langen Stecken mit einer Astgabel vorn. Eignet sich auch um Kopfnüsse zu verteilen.

Seabourn Odyssey 23.12.12 (2) Seabourn Odyssey 23.12.12

 

 

 

 

 

Vor dem Nachtessen spielten, sangen und tanzten die Odyssey Singers populäre Musik
aus Oper, Operette und Musical, uns hat es gefallen.

4   Mo 24.12. Tag auf See

Gemütlicher Tag an Bord bis ein Stabilisator einen Electronikschaden bekam der ein rechtes Krängen auslöste. Der erste Teil des Abends verging beim französischen Dinner im Colonnade, der zweite in der Christmas Show im Theater. Haben ein Zahnärzteehepaar von Berlin – Land kennen gelernt. Nach dem Vorstellen der Uhr wars 01.30.

5   Di 25.12. Tag auf See

Der Stabi geht wieder, fast jedenfalls. Noch vor dem Frühstück haben wir die Formularkarten für die Aussies ausgefüllt, für die Einreise haben wir auch noch Visas, die brauchen wir morgen nicht – vielleicht! Weil heute die halbe Welt feiert ist das auch bei uns so, das feine Tuch auslüften oder Zimmerservice, das sind die Alternativen. Am Tisch war ein australisches Ehepaar, er von München, sie von Stuttgart und drei alte Damen mit viel Humor, war ein schöner Abend.

 6   Mi 26.12. Darwin 07.00                                             23.00

Der Tag fängt bürokratisch an, Gesichtskontrolle von den Beamten  der Einreisebehörde auf dem Schiff um 07:30, nach einem Schnellfrühstück um 08:15 mit dem Tender in den Hafen. Ein Kahn von der Silver war schneller. Mit dem Bus zur Jumping Croc Tour auf dem Adelaide River, ist Croc bei HerrmannHolidays Reiseschon spektakulär wenn sich 4-5 m lange Krokodile ca. 2 m aus dem Wasser nach dem Fleisch strecken. Wir haben das Gefühl, dass jeder Flussabschnitt einem Croc gehört. Hannibal, ca. 100 jährig und 6 m lang liess sich bei seiner Siesta am Ufer nicht stören. Erst wollten wir noch in die Stadt, aber 32°C und hohe Feuchtigkeit haben uns geschafft.

Seabourn Odyssey 26.12.12 (2) Seabourn Odyssey 26.12.12

 

 

 

 

 

Wir haben unsere Suite genossen und das Mordsgewitter in der Stadt verpasst. Ein Mittagsschlaf ist nicht nur für Babys, wir hätten fast das Abendessen verpasst. In der Observation Bar gabs zum Abschluss noch die Malaria-prophylaxe – Gin Tonic bei Pianoklängen von Pierre.

7   Do 27.12. Tag auf See

Das Internetkonto war ohne Gebrauch leer, eine junge Dame hat es geflickt, schaun mer mal. Ansonsten Faulenzen, Essen und ein Klavierkonzert von Van-Anh Nguyen, nach ihrem Werdegang muss sie ein Genie sein. Sie ist die Tochter vietnamesischer Flüchtlinge, in Sydney aufgewachsen und hat mit 15 Monaten mit dem Klavierspiel angefangen. Mit 15 hat sie ihr Lizenziat in Musik, als jüngste in Australien, erhalten.

8  Fr 28.12. Tag auf See

Wir haben uns prima durch den Tag gegessen um dann den Executive Chef in seiner Küche zu besuchen, eine grossartige Organisation. Dann 2x kulturelle Vorträge, verstanden habe ich das meiste, nur nicht begriffen, australische Witze über die Neuseeländer. Nach dem Diner gabs noch eine Zaubershow, wer Siegfried und Roy mal gesehen hat ist halt verwöhnt.

9  Sa 29.12. Thursday Island 08.00                               T 16.00

Seabourn Odyssey 29.12.12Waren schon kurz nach 06.00 auf dem Oberdeck, um die Einfahrt zum Ankerplatz vor der Insel zu sehen. Das Wasser sieht herrlich aus, nur, hier leben auch 6m lange Handtaschen – sagen die Einheimischen. Die Fahrt mit dem Tender ging fast 30 Min. Auf dem Friedhof sind ca.600 japanische Perlentaucher bestattet, vermutlich der Grund, dass die Insel nicht bombardiert wurde. Heute war die Beerdigung eines Mädchens, alle Trauergäste trugen rote T-Shirts mit ihrem Bild. Der Schmuck eines der alten Gräber bestand aus einem Paar Schuhe, einer Haarbürste, dem Gehstock und Rückenkratzer sowie einem vollen Wasserglas und einer Mütze. Das Fort mit seinen 3 alten Kanonen haben wir ausgelassen, bei 32°C nochmal 110 m hoch – lieber in die Kirchen, eine ist aus dem Holz eines Wracks gebaut. Ich fand das Bier im nördlichsten Restaurant Australiens viel verlockender! Erholung in der Kabine bei einem Gin Tonic.

10 So 30.12. Tag auf See

Seabourn Odyssey 30.12.12Torres Strait u. Great Barrier Reef wird mit Unterstützung von zwei Lotsen durchfahren, zum Teil war’s ziemlich eng zwischen den Riffs. Das Wesentliche des Reefs liegt wie bekannt unter Wasser und da ist unser Dampfer die falsche Plattform. 

 

 

11 Mo 31.12. Cairns 08.00                                                   16.00

Exakt zwischen zwei Wolkenbrüchen sind wir mit der Kuranda Scenic Railway hinauf gefahren, eine tolle Streckenführung mit spektakulären Ausblicken.

Seabourn Odyssey 31.12.12 Seabourn Odyssey 31.12.12 (2) Kuranda ist es wert zum Anschauen. Beim German Tacker, ein Wurstladen, gabs eine echte Thüringer Wurst und ein Beck’s, beides Made in Australia! Mit dem Skyrail, einer Seilbahn mit Haltestellen und Look Outs im und über dem Regenwald, wurde zurück gefahren. Für mich der Anlass um Kuranda wieder zu sehen. Über diesen Baumriesen zu schweben ist einfach grandios. Auch zu hören, dass die Cassowary, wehrhafte grosse Waldvögel, sich dort wohl fühlen.

Am Abend war das Galaessen, wieder mit dem feinen Tuch. Nach 22:00 startete die Neujahrsparty auf dem Sonnendeck, schön und auch laut, muss wohl so sein. Die Jüngeren sind jedenfalls ziemlich ausgeflippt.

12 Di 01.01.2013 Townsville 12.00                                       18.00

Das Meer wurde ruhiger und die besorgten Blicke waren wieder relaxt, doch die Einfahrt in den Hafen war was Neues, zwei Schlepper geleiten uns Richtung Pier, drehten das Schiff und schoben es an die Kaimauer. Den Grund dafür finde ich hoffentlich noch heraus. Ein grosser Cat brachte uns zum Passagierterminal, dort standen die Busse für unsere Ausflüge. Heute steht das “Billabong Sanctuary“, eine Zooanlage mit einheimischen Tieren, auf dem Programm. Passend zum Zoo, bei einer Affenhitze! Diese haben sie zwar nicht. Aber Koalas, Wombats und Carpetboas zum streicheln und jöö, Mama Känguru mit Nachwuchs im Beutel.
Seabourn Odyssey 01.01.13 (6) Seabourn Odyssey 01.01.13 (3) Seabourn Odyssey 01.01.13 (4) Seabourn Odyssey 01.01.13 (5)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am eindrücklichsten waren wieder die Krokodile, nach den hübschen Waden der Mitarbeiterin schnappen sie jedenfalls nicht. Bei einer schönen Brise war das Colonnade der richtige Ort zum Nachtessen.Seabourn Odyssey 01.01.13 (7)

13 Mi 02.01. Hamilton Island 07.00                                     T 16.00

Wir geniessen die Insel vom Schiff aus, für den Sonnenbrand lassen wir die Anderen vor. Ausflüge per Boot, mit dem Heli und zu Fuss waren im Angebot. Abends gingen wir ins “Restaurant 2“ fein Essen, neun verschiedene Speisen, zum Glück entsprechende Portionen.

14 Do 03.01. Tag auf See

Es wellt wieder und unser Tag vergeht mit den Annehmlichkeiten unseres Schiffes. Yvonne hatte einen Kochkurs beim Chef der Chefs, sie war ganz begeistert, die Rezepte muss man nur noch auf die gewohnten Portionen herunter rechnen.

15 Fr 04.01. Brisbane 07.00                                                      17.00

Ankunft im Cruise-Terminal am Brisbane River, ist ca. 30min vor dem Stadtzentrum. Mit dem Shuttle-Bus gings in die City, im Tourist-Info haben wir die Ticket für den Hop on Hop off Bus gekauft. Der war zwar oben mit – dafür war es schön kühl. Bis nach 15:00 sind wir möglichst dem Schatten lang durch die Stadt, es zieht sich! Seabourn Odyssey 04.01 (3)Die Häuser oder Blocks sind oft ein guter Mix von älter und modern, die Brücken sind originell. Die Rivercruise haben wir ausgelassen, wir brauchen für später ja auch noch etwas. Ansichtskarten finden nur Insider – wir nicht. OK, drei schon, aber keine um jemanden neidisch zu machen! Schade, das Treffen mit den Leemann Girls hat um kurze Zeit nicht geklappt.
Seabourn Odyssey 04.01 (1) Seabourn Odyssey 04.01 (2)

 

 

 

 

 

Mit Hilfe eines Schleppers wurde die Odyssey auf den richtigen Weg gebracht. Nur als beim Abendessen im Colonnade die Lichter an der Küste auf der falschen Seite des Schiffes waren gabs Diskussionen, ein Handy mit GPS löste den Fall – wegen der Untiefen fuhren wir wider Erwarten nach Norden.

16 Sa 05.01. Tag auf See

Achtern hatten wir eine Delfine-Show zum Frühstück, heute Mittag ist Selbstbedienung für alle in der Küche aufgebaut, wir freuen uns drauf. Seabourn Odyssey 05.01 (3) Seabourn Odyssey 05.01 (4)

 

 

 

 

 

Wir haben schon einige Buffets gesehen aber das war die Krone! Alles kochen, warm halten und die Küche perfekt aufgeräumt – ein Hit. Seabourn Odyssey 05.01 (1)Das Kalte und das Süsse waren im Restaurant aufgebaut. Ein schöner Abschied für jene die uns morgen verlassen.

17 So 06.01. Sydney 07.00                                                        16.00

Seabourn Odyssey 06.01 (3)Die Einfahrt nach Sydney ist wirklich ein Traum, wie die ganze Stadt und wir hoffen, dass viele, die das Schiff verlassen haben noch paar Tage anhängen konnten. Seabourn Odyssey 06.01 (1)Für uns war der Aufenthalt viel zu kurz, darum auch kein Hop on Bus. In den 6 Stunden haben wir die Innenstadt zu Fuss erobert, eine Rundfahrt mit dem Mono Rail war auch dabei. U. a. das QVB, Queen Victoria Building und natürlich das Marine Museum.
Seabourn Odyssey 06.01 (2) Wegen des Dehydrierens (hier läuft fast jeder mit einer Wasserflasche herum) wurde auch eingekehrt. Die Ausfahrt war genau so spektakulär wie am Morgen, ausser, dass das Lotsenboot die Segler vertreiben musste. Beim Abendessen fühlten wir uns “Allein unter Fremden“, zum Glück ist die Besatzung die alte.

Seabourn Odyssey 06.01.13

 

 

18 Mo 07.01. Tag auf See
Seabourn Odyssey 07.01.13
Verlauf ähnlich wie bisher, ausser, wir haben Ansichtskarten gefunden und Yvonne ist am Schreiben, ich verschanze mich hinter dem Laptop.

19 Di 08.01. Melbourne                                                                     12.00

Seabourn Odyssey 08.02.13 (7)Aus den 18° wurden noch angenehme 24°C, wir mit dem Bus ab auf die Wild Tour.
Seabourn Odyssey 08.01 (1) Seabourn Odyssey 08.02.13 (4) Seabourn Odyssey 08.01 (2) Seabourn Odyssey 08.02.13 (2) Seabourn Odyssey 08.02.13 (6) Seabourn Odyssey 08.02.13 (3)
Koalas und Känguru fotografieren, die einen sassen im Baum wie ausgestopft, die anderen hüpften vorne weg und wir hinter her, durch ein Spezialgras. Die Samen bohrten sich in den Socken fest, das nächste Mal nehme ich die ältesten für in den Abfall! Seabourn Odyssey 08.01 (3)Immerhin lag unter dem Vordach einer Hütte ein Opossum-Mami mit Nachwuchs,

 

 
vorzustellen wie ein XXL Siebenschläfer. Hinter einem Billabong wartete unser Bus für die Rückfahrt – kaum fuhr der Bus stand die ganze Känguru Familie, geschätzte 30 Tiere (zählen war bei der Hüpferei unmöglich) wie zum Hohn Spalier, na ja fast.

Seabourn Odyssey 08.02.13 (8)Seabourn Odyssey 08.02.13 (5)

Seabourn Odyssey 08.02.13

20 Mi 09.01. Melbourne                                                                18.00

Bei einer Saukälte, 13°, steht die City auf dem Plan, Hop on Hop off mit der Strassenbahn, es ist die Circle Line – schön mit Erklärungen und Hinweisen – und das gratis, toll. Seabourn Odyssey 09.01.13Es ist eine schöne Stadt, lebendig, mit gehetzten und relaxten Leuten aus ca. 240 Nationalitäten.

In der Kathedrale St. John waren wir auch, das Innendach ist aus Holz, ohne Nägel alles nur versplintet. Ein Angestellter fragte bevor wir etwas sagten, ob wir von einem Schiff sind.

Die Strecke vom Hafen in die Stadt und zurück fuhren wir mit dem Tram. Hafen, da lagen nacheinander zwei riesige Dampfer, da gingen wir gern wieder auf unser Schmuckstück!

21 Do 10.01. Tag auf See

Heute konnten wie endlich auf die Brücke, es brauchte etwas länger bis ich bemerkte, dass Bridge im Tagesprogramm nicht unbedingt etwas mit Spielkarten zu tun hat. So, jetzt wissen wirs, die Schlepperhilfe in Townsville war reine Vorsicht wegen des Windes und der Strömung, am Stabilisator war kleines Bauteil der Elektronik hin, wir haben vier RR-Dieselmotoren á 1500 kw, jeder verbraucht eine Tonne, meistens laufen zwei und alle erzeugen Strom, auch für den Antrieb über starre Wellen.

Wellen, dank derer waren die meisten Passagiere schneller mit dem Essen fertig – wir auch. Gingerstücke und Gingerbier war prima obwohl ich das Zeug sonst nicht mag.

22 Fr 11.01. Tag auf See

Der Tag begann ruhiger aber der Captain hat in seiner Botschaft zum neuen Tag von 3m Wellen gesprochen und er übertreibt eher nicht. Zwei Damen, vom neuseeländischen Zoll und der FDI, haben einen tollen Job. Sie mussten nach Melbourne fliegen, kamen aufs Schiff und erledigten heute Morgen die Einreiseformalitäten. Es schaukelt sich auf, wir gehen zum Lunch. Und jetzt will der Captian abends noch was von uns – wir haben die erste Stufe auf’s Denkmal erklommen – der Rekord sind unglaubliche 726 Seabourn-Tage.
Seabourn Odyssey 11.01 (2) Seabourn Odyssey 11.01 (1)Während des Diners überfiel mich überraschend das “Ocean In Motion“- Unwohlsein.

23 Sa 12.01 Tag auf See

Das Frühstück haben wir ausgelassen und um 11:00 den Tag mit Bier, Weisswurst und Brezen begonnen, eine Einladung vom F&B Manager für die deutschsprachigen Gäste organisiert, war echt super

Den letzten Anhang „Lifebericht“ konnten wir nicht öffnen. Bis zur Wiederherstellung deshalb ein kurzer Mailwechsel

Herrmann-Holidays.
Für Eure restlichen Kreuzfahrttage wünschen wir Euch nochmals so 
richtig ausgibige Erholung und Entspannung! Wir hoffen, dass Sea-
bourn das Niveau beibehalten oder sogar noch gesteigert hat. 
Hoffentlich seid Ihr nicht seekrank geworden und das Wetter hat 
Euch nicht aus dem Konzept gebracht.Wir grüssen unsere wackeren 
Seefahrer auf Kurs Richtung Auckland:)
Happy cruising
Dear Herrmann Family
Die letzten Tage waren wie üblich schnell weg, uns hat es super 
gefallen. Die Vorträge an Bord sind z.T.sehr interessant. 
Super ist die Crew in den Restaurants, von der Küche bis zur 
Bedienung, richtig familiär. Sogar der Kaviar ist wider 
erwarten toll.Die Preise der Ausflüge sind zu erst erschreckend, 
in Betracht der unerwarteten Leistungen nur noch, nicht ganz 
billig. Selbst organisieren wäre z.T. zeitlich nicht möglich oder
ev. teurer.Seekrank nein, Ocean in Motion geschädigt ja.
Tönt doch positiv oder?Schiff ahoi und liebe Grüsse
Yvonne + Ernst

24 So 13.01. Milford Sound 08.00                                              09.30

Nach einer stürmischen Nacht (10 – 12) mit Regen und Nebel in den Fjordland NP / Milford Sound eingefahren, das Wetter wurde besser, die Sonne liess sich kurz blicken. Sieht aus wie ein Fjord in Norwegen, voller eindrücklicher Wasserfälle. Jetzt sind wir auf dem Weg nach Oban, Wetter siehe oben!!

 

25 Mo 14.01. Oban 08.00 T                                                       18.00

Wir ankern in der Bucht, eine lebhafte Überfahrt mit dem Tender und nach einem Spaziergang über den Höcker waren wir in der Halfmoon Bay. Ein kleiner Ort mit allem nötigen, Walfänger waren mit die ersten dort. Ortsmuseum, Kirche mit Pfarrer und ein Besuch der Hotelbar war das Programm, den Shuttle-Bus haben wir nicht genommen.

 

26 Di 15.01. Port Chalmers 08.00                                             18.00

Um 08:15 war versammeln, um halb brachte uns unser Sonderzug der Taieri Gorge Railway erst mal nach Dunedin und von da aus über 58km nach Pukerangi. Eine super Landschaft und endlich mal gesehen, wilde Bergziegen. Wir wurden im Zug mit Tee, Shortbread und wer wollte auch mit Bier oder Wein bewirtet. Ein Lunchpaket gabs auch. Nach einer Shoppingtour, Kunsthandwerk, Schmuck, Strickwaren aus Merinowolle und der übliche Kleinkram hingen die Loks am anderen Ende und es ging abwärts. In Dunedin haben wir die Hauptstrasse abgespult und sind gegen 16:00 mit dem Shuttle wieder zum Schiff gefahren. So gesehen sind die auf den ersten Blick hohen Ausflugspreise OK.

Seabourn Odyssey 15.01.13Zum Ablegen spielten auf dem Kai zwei Dudelsackpfeifer ein paar Lieder, zum Schluss natürlich Auld Lang Syne. Das heisst, der Eine hatte einen Maschinenschaden und musste sein Blasrohr flicken. Er liess den Anderen weiter spielen – bis sein weisser Whiskyhund wegen einigen Misstönen andauernd protestierte, ein super Bild.

 

27 Mi 16.01. Timaru 08.00                                                       18.00

Heute war unser Standardprogramm, nicht zu früh aufstehen, mit dem Shuttle in die Stadt und diese selbst erkunden. Mit dem Ho-Ho Bus sind wir durch den Botanischen Garten und sehr schöne Wohnquartiere gefahren. Ein Nordinsulaner sagte, Timaru ist die schönste Stadt zum Leben in Neuseeland, er sollte es wissen. Bei 15°C sehnten wir uns auf’s gut temperierte Schiff zurück. Während des Nachtessens, wir zum Glück unter Dach, gabs einen Hagelsturm, das Meer war mit einem weissen Teppich überzogen.


28 Do 17.01. Akaroa 08.00                                                        T 18.00

Es regnet, grade runter und wir fuhren um 08:30 mit dem Tender ziemlich unruhig 3.5km nach Akaroa, dem schönsten Ort um Sommerferien zu verleben, wenn Sommer ist! Auf und in einem Cat gings mit ca. 50km/h an schönen Ufern vorbei, nur haben wir fast nichts gesehen, der Wind drückte den Regen auch unters Dach. Dann, jetzt waren auch die versprochenen Hector – Delfine da, die kleinste Unterart, die es nur hier gibt. Jetzt wäre das Wetter besser und wir trocken, aber meine liebe Frau hat beschlossen, dass sie auf dieser Reise nur noch im Notfall in den Tender steigt!

29 Fr 18.01. Wellington 08.00                                                      23.00

Das Sommerwetter (13°C gemessen und starker Wind) richtet sich hier nicht nach unserer Garderobe, oben wie unten zu kurzärmelig! In Wellington sieht es um 09:00 schon viel freundlicher aus, schon 18!°. Nach dem z’Morge sind wir mit unserem Shuttle in die Stadt und den Lambton Quai rauf und runter, auch ein Stück vom Küstenweg war dabei. Am Nachmittag gehen wir auf die Bustour. Rundfahrt mit vielen Erklärungen, Fahrt mit der Standseilbahn und Museum. Vom Botanischen Garten sind wir durch den Bolten-Friedhof in die City gelaufen, gemütlich, am neuen Parlament vorbei und durch das alte hölzerne Parlamentshaus zum Bahnhof. Wir wollten abends in der Stadt zum Essen bleiben, aber, die haben rücksichtslos wieder den Wind angestellt – bei den Temperauren sind wir aufs Schiff zurück! Nach dem Motto, lieber nicht frieren aber gut essen können! Die Preise hier machen Eindruck, man fühlt sich wie in Zürich. Aber, Wellington ist übersichtlich, eine freundliche Stadt.

30 Sa 19.01. Picton 08.00                                                         18.00

Ein Fährhafen, eine schöne Marina mit Segel- und Motoryachten, und eine Cessna auf Schwimmern. Die Fernsicht war für $ 230.00 die halbe Stunde dann doch zu schlecht. Eines ist schon auffällig, in allen von uns besuchten Orten sind sehr grosse und schöne Kinderspielplätze, und Kinder. Heute war ein spezieller Markt, so richtig schön. Gemüse gab es nicht.

 

31     So    20.01.     Tag auf See

Sind heute auf See Richtung Tauranga, ja, und kaum hat man Seebeine bekommen taucht Auckland auf. Die Treffen mit Freunden sind auch organisiert.  Die See ist ruhig, die Luft 20°C, fast keine Wolken, ab 12:00 ist die ganze Küche wieder ein Büffet, das Kalte und Süsse steht wieder im Restaurant verteilt. und jetzt ist es nach 11:45, wir gehen!

Seabourn Odyssey 20.01 (3) Seabourn Odyssey 20.01 (2) Seabourn Odyssey 20.01 (1)Der Nachmittag verging mit E-Mail und lesen. Zum Abendessen war das letzte Mal das feine Tuch gefragt, ist auch bald Routine, noch mal lüften vor dem Packen. Die Show war wieder ziemlich laut, einfach nicht unser Ding.

32     Mo    21.01.     Tauranga

 Der letzte Hafen vor dem Aussteigen heisst Koffer packen. Mit dem Shuttle sind wir in die Stadt gefahren, T-Shirt gekauft und herum geschlendert. Der richtige Entdeckerdrang hält sich heute in Grenzen, um 14:00 waren wir zurück. Als Aufforderung oder Erinnerung lagen die leeren Koffer auf dem Bett, also Kleiderschrank umräumen. Da war die Stimmung endgültig im Eimer!

Seabourn Odyssey 21.01 (2) Seabourn Odyssey 21.01 (1)Nach 17:00 sind wir pünktlich zum Farewell mit Kaviar bei Sonnenschein angetreten. Die abkömmliche Besatzung ist noch einmal Parade gelaufen, der Chef mit der grossen Mütze vorn weg. Mit einem komischen Gefühl gehen wir zum letzten Abendessen, Thema Singapore. Da sind wir in einer Woche zum Flugzeug wechseln.
Seabourn Odyssey 21.01 (3)33     Di    22.01.     Auckland                 von Bord

Seabourn Odyssey 21.01 (4) Schon um 07:30 sind wir das letzte Mal, wie meistens auf die Terrasse  zum Frühstück ins Colonnade, war das wehmütig! Der Captain hat mal von der Seabourn Familie gesprochen, die haben wir auch gefunden. Er hat begleitet von zwei Offizieren mit paar French Fries auf den Schultern, alle Gäste persönlich verabschiedet.  Es war ein tolles Verhältnis, zumindest zu “unserem“ Personal, einige wurden Freunde. Mit einer derartigen Erfahrung haben wir nicht gerechnet, das war eines der grossen Erlebnisse dieser Kreuzfahrt, unserer ersten überhaupt und sicher nicht die Letzte!
Dann doch eine grosse Enttäuschung, wir hatten die Thunfischsteaks vom heissen Stein von vor 12 Jahren in Erinnerung aber die sind von den Menükarten verschwunden, wie auch die grossen Tuna selbst, die kleinen Arten sind jetzt an der Reihe. Es heisst, erst waren die Sushi-Liebhaber schuld, jetzt sollen es die Chinesen sein. Die Meere sind leer geräumt, es ist auf einer Insel nicht zu verstehen aber wenn alle zusammen arbeiten, dann…..!                                            Zurück zur Übersicht

Seabourn Odyssey 22.01.13

 

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